Die Gebäude der Zukunft

Welchen Wohnraum können wir uns in Zukunft noch leisten? Für viele Menschen werden Immobilien immer teurer, Material- und Energiekosten steigen zum Teil rasant. Zunehmend versiegelte Flächen und der Ressourcenverbrauch des Bausektors sind auch ökologisch nicht länger tragbar.


Das Zuhause der Zukunft setzt deshalb neue Maßstäbe: Wohnraum braucht durch gemeinschaftliche, modulare Nutzung der Gebäude weniger Fläche und wird damit günstiger. Die Architektur lädt dann zu mehr Partizipation ein, auch als Antwort auf das wachsende Problem der Vereinsamung.


Ökologische Materialien verbessern unsere Gesundheit und Baustellen werden zu Wertstoffbörsen, wenn die Materialien künftig im Kreislauf weiter genutzt werden. Und schließlich werden die Häuser von morgen mehr Energie produzieren, als sie verbrauchen.

So lässt es sich doch leben. Pack jetzt mit an für dein Zuhause der Zukunft! Mehr dazu erfährst du in der gemeinsamen Stellungnahme mit unserem Partner Velux.

Das erwartet dich in Zukunft

Flatscreen, Waschmaschine, Kühlschrank und große Heizkörper: Mehr als ein Viertel unserer Energie haben wir Deutschen Anfang der 2020er Jahre in den eigenen vier Wänden verbraucht.

In Zukunft leben wir leichter: brauchen viel weniger Energie für unser Zuhause und produzieren diese zu einem guten Teil selbst. Fast jedes Haus erzeugt Strom mit Photovoltaik auf dem Dach und teilweise auch an den Fassaden – und zwischen den Solarpanelen sprießen Schildfarne und Geranien.

Sie sorgen nicht nur für bessere Luft und Laune in unseren Städten, sie dämmen auch im Sommer wie im Winter unsere Außenwände. Letztere sind nur noch in manchen Altbauten aus Beton, der bei der Herstellung viel CO2 verursachte.

Neue Gebäude bestehen häufig aus nachhaltig produziertem Holz oder recycelten Baustoffen. Doch die meisten Häuser haben wir saniert, anstatt neu zu bauen. Und wenn es doch zum Abriss kommt, heißt das Zauberwort „Urban Mining“: Wir nutzen den Schutt zum größten Teil für neue Baustoffe.

Wohnungen sind heute meist kleiner, dafür haben wir mehr gemeinschaftlich genutzte Flächen. Den Garten auf der Dachterrasse, den Yogaraum oder das Musikzimmer im Erdgeschoss teilen wir mit unserer Nachbarschaft.

Multifunktional und hocheffizient

Dieses Co-Living führt dazu, dass wir weniger Flächen beheizen müssen und mit unserem Umfeld viel mehr im Austausch sind. Die Idee der gemeinsamen und mehrfachen Nutzung von Räumen überträgt sich auch auf unsere Arbeitsplätze: In Wohnblocks sind heute Co-Working-Spaces bereits integriert. Wer lieber alleine arbeitet, braucht aber auch in der eigenen Wohnung kein extra Arbeitszimmer.

Dank modularer Möbel nutzen wir einen Raum problemlos zum Arbeiten, für das Work-out und um Gäste zu empfangen. Heizung, Kühlschrank und Licht sind schon lange smart und miteinander vernetzt. So verbrauchen wir immer nur so viel Energie, wie wir gerade wirklich benötigen.

Fahren wir in den Urlaub, sagen wir unserem Smart-Living-System einfach, ob wir den Strom aus unserer PV-Anlage in der Zwischenzeit verkaufen wollen oder der Kommune schenken. Denn Wohnhäuser produzieren heute in der Regel mehr Energie, als sie verbrauchen. Na, zum Glück haben wir das damals mit der Energiewende gleich richtig angepackt! 

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Entdecke alle Geschichten und lass dich inspirieren! Raus aus der Klimakrise, rein ins Tun: Mit vereinten Kräften machen wir diese Zukunft wirklich wahr!