Deine Wohnung der Zukunft

In Zukunft wohnen wir anders: multifunktional, ressourcenschonend und natürlich energieeffizient. Mobile Trennwände verkleinern nach dem Aufstehen den Schlafbereich auf ein Minimum und schaffen Platz für eine großzügige Wohnküche.

Die Arbeitsplatte des modularen Schreibtischs, an dem wir tagsüber im Homeoffice arbeiten können, lässt sich abends fürs Heimkino einfach umklappen. So müssen wir weniger Raum beheizen, ohne auf Komfort und Platz zu verzichten. Und das Bücherregal aus recyceltem Holz haben wir beim Wohndesigner um die Ecke gekauft – abends lässt es sich auf Knopfdruck zur Seite schieben und schafft Raum für unser Work-out.

Träum mit uns von deiner persönlichen, nachhaltigen Wohlfühloase. Wir nehmen dich hier mit zu einem Besichtigungstermin der Zukunft! Was Forscher am MIT und der ETH Zürich über das Wohnen der Zukunft herausfanden, kannst du bei unserem Medienpartner t-online lesen.

Das erwartet dich in Zukunft

Flatscreen, Waschmaschine, Kühlschrank und große Heizkörper: Mehr als ein Viertel unserer Energie haben wir Deutschen Anfang der 2020er Jahre in den eigenen vier Wänden verbraucht.

In Zukunft leben wir leichter: brauchen viel weniger Energie für unser Zuhause und produzieren diese zu einem guten Teil selbst. Fast jedes Haus erzeugt Strom mit Photovoltaik auf dem Dach und teilweise auch an den Fassaden – und zwischen den Solarpanelen sprießen Schildfarne und Geranien.

Sie sorgen nicht nur für bessere Luft und Laune in unseren Städten, sie dämmen auch im Sommer wie im Winter unsere Außenwände. Letztere sind nur noch in manchen Altbauten aus Beton, der bei der Herstellung viel CO2 verursachte.

Neue Gebäude bestehen häufig aus nachhaltig produziertem Holz oder recycelten Baustoffen. Doch die meisten Häuser haben wir saniert, anstatt neu zu bauen. Und wenn es doch zum Abriss kommt, heißt das Zauberwort „Urban Mining“: Wir nutzen den Schutt zum größten Teil für neue Baustoffe.

Wohnungen sind heute meist kleiner, dafür haben wir mehr gemeinschaftlich genutzte Flächen. Den Garten auf der Dachterrasse, den Yogaraum oder das Musikzimmer im Erdgeschoss teilen wir mit unserer Nachbarschaft.

Multifunktional und hocheffizient

Dieses Co-Living führt dazu, dass wir weniger Flächen beheizen müssen und mit unserem Umfeld viel mehr im Austausch sind. Die Idee der gemeinsamen und mehrfachen Nutzung von Räumen überträgt sich auch auf unsere Arbeitsplätze: In Wohnblocks sind heute Co-Working-Spaces bereits integriert. Wer lieber alleine arbeitet, braucht aber auch in der eigenen Wohnung kein extra Arbeitszimmer.

Dank modularer Möbel nutzen wir einen Raum problemlos zum Arbeiten, für das Work-out und um Gäste zu empfangen. Heizung, Kühlschrank und Licht sind schon lange smart und miteinander vernetzt. So verbrauchen wir immer nur so viel Energie, wie wir gerade wirklich benötigen.

Fahren wir in den Urlaub, sagen wir unserem Smart-Living-System einfach, ob wir den Strom aus unserer PV-Anlage in der Zwischenzeit verkaufen wollen oder der Kommune schenken. Denn Wohnhäuser produzieren heute in der Regel mehr Energie, als sie verbrauchen. Na, zum Glück haben wir das damals mit der Energiewende gleich richtig angepackt! 

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Wie schaffen wir den Sprung in eine klimaneutrale, solidarische Zukunft? Für den WWF ist die Energiewende ein Schlüssel dazu.

Entdecke alle Geschichten und lass dich inspirieren! Raus aus der Klimakrise, rein ins Tun: Mit vereinten Kräften machen wir diese Zukunft wirklich wahr!